Athen wir kommen ...

Der Abflug in Wien beginnt schon sehr lustig, weil wir unser eigenes Gepäck kaum tragen können. Der Skipper (Willi) hat an alles gedacht (Bialetti, Gummistiefel, Hafenhandbuch, Strecktau, Kettenzähler usw.) und deshalb haben unsere Taschen jeweils 21 Kilo und das Handgepäck hat die Grenze von 8 kg deutlich überschritten. Wie schwer mein Drybag mit Laptop und iPad ist, will ich gar nicht erwähnen. Mit viel Charme und Verwirrung um den Transport unserer Schwimmwesten gelingt es uns doch, die drohende Gebühr für Übergepäck zu verhindern. Bei der Sicherheitskontrolle müssen wir den Rucksack öffnen, aber nicht weil wir gefährliches Gut eingepackt haben, sondern weil die Scanner die Dichte der Gummler einfach nicht schaffen.



Nach den vielen Kontrollen ist noch Zeit für Kaffee und ein Selfie mit Fans aus Bösterreich.


Wir haben uns vorgenommen, in diesen 21 Tagen ein paar Brocken griechisch zu lernen, damit wir uns endlich integrativ zeigen und uns nach den vielen Griechenlandurlauben ein wenig anpassen. Das Wort des Tages heißt ... Kali Nichta ...

Willi hat das gleich mal mit dem wienerischen Vorwort "na" Kali Nichta ins Leben erweckt ...

... weil er im Flugzeug neben einem echten Griechen sitzt, der nicht nur die Dimensionen seines Platzes überstrahlt (Willi wirkt daneben echt zart), sondern auch die Freiheit des griechischen Denkens mit der Freiheit des griechischen Verdauens auslebt (Das riecht nicht gut).

... weil uns der Taxilenker, nachdem er uns vor dem Hotel Pergamos abgesetzt hat, gleich empfiehlt auf unser Gepäck gut aufzupassen: "Das ist kein gutes Viertel!"

... weil wir das Glück haben, wirklich ein Zimmer im 7. Stock (mit avisiertem Ausblick auf die Akropolis) zu bekommen, aber leider bei unserer Ankunft ein Stromausfall ist und deshalb funktioniert auch der Aufzug nicht. Also geht es 7 Stockwerke aufwärts mit dem oben beschriebenen Gepäck :-).



... weil der Hop-on Hop-off Bus den wir uns gönnen leider in der Rush Hour in Athen stecken bleibt und wegen gesperrter Straßen eine andere Route nehmen muss.


Anyway - wir haben natürlich schon heute Sehnsucht nach dem Meer und fahren nach Piräus. In dem kleinen Stadthafen Microlimanos finden wir eine Taverne direkt am Wasser und genießen Fisch, Zucchini, Salat & Ouzo & Raki.





Die Frage, ob wir in Griechenland Raki bestellen dürfen ist gleich beantwortet: JA! Weil Raki oder .... ist viel ursprünglicher als der Anisschnaps und in Wahrheit ein Tresterbrand (also ein Grappa). Beides probiert - beides hat geschmeckt.

Den Abend lassen wir dann noch auf unserer Dachterasse im 8. Stock (ganz alleine weil auch ein wenig spartanisch) mit dem Ausblick auf die kleine Akropolis und den xxxx Hügel ausklingen.



Kali Nichta!


Kommentare

  1. Καλημέρα! Habt eine wunderschöne Reise!

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    1. Ephcharisto oder ähnlich Mene du hast dich verraten du bist der einzige der die Schrift kann

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    2. Google Translate machts möglich! Ich kann leider nicht griechisch, aber ich weiß mir zu helfen! ;)

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  2. Blick auf Akropolis ist fantastisch!

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