Showtime - die Crew geht von Bord ...

Wir sind um 09.00 startbereit, aber leider erreichen wir weder die Vermieterin noch den Autoverleih. Deshalb bleibt David noch ein wenig Zeit, sich von seinem Traumschiff zu verabschieden. Irgendwann wird er sich ein Boot kaufen und als Einhandsegler losstarten. Dazu braucht entweder viel Geld (damit das Boot wieder flottgemacht werden kann) oder viel Zeit (damit die eigene Arbeitskraft die fehlende Kohle ersetzt). Derzeit ist beides leider nicht vorhanden.


Erst nachdem David den Airbnb Vermieter in Wien anruft, kommt unsere Abreise ins Rollen. Zu unserer Crew gesellt sich Dietrich, der Regattasegler der Hermes Crew. Unser Mietwagen ist ein Opel Corsa und das bedeutet, dass wir die Strecke zu unserer Villa mehrmals zurücklegen müssen. Einmal mit Gepäck und ein Mal mit der Crew. Wir wohnen ein wenig außerhalb von Gouvia und haben eine Villa für 6 Personen mit Swimming Pool. Es ist wirklich fein. Selbstverständlich nehmen wir auch alle Fressalien & Getränke, die übergeblieben sind, mit. Man weiß ja nie. PS: Wasser ist am meisten übergeblieben - wir können uns nicht erklären wieso?


Bis wir alles in der Villa haben ist es schon früher Nachmittag und für den Ausflug mit Strongbow zu spät. Also machen wir uns zu sechst im Corsa auf den Weg nach Korfu Stadt. Willi passt genau in den Kofferraum und immer wenn wir Polizei sehen beginnt er zu bellen.


In Korfu Stadt wandern wir von der neuen Festung über den Markt, wo wir die Spezialität von Korfu - Kumquatlikör - testen und kaufen - in die Altstadt und schließlich auf die Alte Festung. Es ist heiß, die Stadt ist sehr ansprechend und wir genießen die letzten gemeinsamen Stunden als Crew.








Beim Abendessen beginnen dann alle Crewmitglieder & Dietrich eine kleine "Abschiedsrede" zu halten. Natürlich beginnen wir streng hierarchisch mit unserem Skipper :-). Diese wohl pointierten Worte jedes einzelnen, die die Persönlichkeit herausstreichen und unser gemeinsames Abenteuer auf eine sehr lustige und wertschätzende Art beschreiben, sind etwas Besonderes. Es ist fast magisch und wir beginnen schon an einen weiteren Törn zu denken. Schön wars gemeinsam!



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