Navarino, der Geheimtipp Strofaden & warum alles anders kommt ...
David, Enzel & Jürgen erklimmen um 08.00 die Festung in Pylos, wo ein Museum untergebracht ist. Vielleicht erfahren sie da Details zu den Wracks der 57 osmanischen Schiffe, die in der Bucht von Pylos (Navarino) bei der Schlacht im Jahre 1827 gesunken sind. Es macht sich schon bezahlt, einen Historiker an Bord zu haben. So lernen wir alle etwas dazu. Wir versuchen von Bord aus die Wracks zu sichten, bei 30 m Wassertiefe haben wir aber leider keinen Erfolg.
Unser heutiges Ziel ist DER Geheimtipp und wir wollen gerne ganz allein auf den "Strofaden Islands" ankern, damit wir das besondere Erlebnis genießen können. Die Inseln waren viele Jahre von Mönchen bewohnt, die dort Zitrusfrüchte kultivierten. Das alte Kloster stammt aus dem 12 JH und heute lebt nur mehr ein Mönch hier. Auf der Insel leben mehr als 1.200 Vogelarten und die griechische Regierung plant einen Meeresnaturschutzpark einzurichten. Nach Davids Schilderungen sehen wir die Insel schon vor unserem geistigen Auge ...
Wir haben Wind und deshalb wollen wir natürlich wieder die Segel setzen. Unsere beiden Skipper kennen ja mittlerweile den Wendewinkel der Showtime (110°) und deshalb fahren wir ein ordentliches Stück hinaus (in die entgegengesetzte Richtung), damit wir dann mit einem Schlag bis zu den Strofaden segeln können. Das ist der Plan. Lange Schläge auf einem Bug -> das sind ideale Bedingungen für einen weiteren Angelversuch.
Sissi und David entwickeln die Angeltechnik weiter, sodass wir mit Unterstützung einer Klampe problemlos wenden können. Nach dieser Wende zeigt sich allerdings die bittere Wahrheit. Wir können nur dann mit 50° - 60° Windeinfallswinkel aufkreuzen, wenn der Wind aus der "richtigen" Richtung kommt. Wir haben leider Nordwestwind und das führt dazu, dass wir keine Höhe laufen. Mittlerweile ist es 14.00, Enzel ist ein wenig seekrank und das "Motoren" zu unserem Geheimtipp würde noch ca. 7 Stunden dauern. In der Crewbesprechung entscheiden wir uns dafür, dort hinzusegeln, wo wir hergekommen sind -> nach Pylos. Wir hoffen darauf, dass wir wieder einen Liegeplatz bekommen.
Also holen wir "Blinki", wie wir den Köder mittlerweile liebevoll nennen, wieder an Bord. David führt ein ernstes Feedbackgespräch mit ihm, weil er sich bis dato noch nicht fressen ließ, und er verspricht, künftig einen besseren Job zu machen. Wir werden ja sehen. Nachdem wir nun aber optimalen Wind haben, segelt Skipper Willi nahezu bis an die Mole heran. Das zeigt Können, ebenso wie die Tatsache, dass er den Motor im Retourgang startet :-). Wir haben wieder das Glück, dass die Hermes noch an der Mole liegt und das bequeme Anlegemanöver des vorigen Tages wiederholt sich, allerdings bei rund 30 kn Wind. Nach diesem Kurztrip bleibt uns noch Zeit für ein Badevergnügen und wir werfen uns in die kühlen Wellen. Vorher machen wir natürlich noch eine Manöverkritik und tüfteln weitere Anlegealternativen aus.
Beim Wasserbunkern lernen wir die kreativen griechischen Methoden besser kennen. Da der Wasserschlauch leider zu kurz für die Mole ist, verlängern wir ihn mit einer "griechischen Steckverbindung". Es funktioniert! Vielleicht nicht ganz so effizient, aber wir füllen dennoch unseren Tank voll. Willi hat vielleicht etwas kalte Zehen bekommen. Egal, ein Skipper muss Opfer bringen.
Diesmal kocht die Crew der Hermes und es duftet herrlich zu uns herüber. Wir trotzen dem Wind und essen in einer kleinen Taverne direkt am Strand unser klassisches Menü -> ein bunter Vorspeisen Mix aus Tzatziki, Cheese Saganaki, Zucchini, Melanzani & fried Squids und Sardines.
Unser heutiges Ziel ist DER Geheimtipp und wir wollen gerne ganz allein auf den "Strofaden Islands" ankern, damit wir das besondere Erlebnis genießen können. Die Inseln waren viele Jahre von Mönchen bewohnt, die dort Zitrusfrüchte kultivierten. Das alte Kloster stammt aus dem 12 JH und heute lebt nur mehr ein Mönch hier. Auf der Insel leben mehr als 1.200 Vogelarten und die griechische Regierung plant einen Meeresnaturschutzpark einzurichten. Nach Davids Schilderungen sehen wir die Insel schon vor unserem geistigen Auge ...
Wir haben Wind und deshalb wollen wir natürlich wieder die Segel setzen. Unsere beiden Skipper kennen ja mittlerweile den Wendewinkel der Showtime (110°) und deshalb fahren wir ein ordentliches Stück hinaus (in die entgegengesetzte Richtung), damit wir dann mit einem Schlag bis zu den Strofaden segeln können. Das ist der Plan. Lange Schläge auf einem Bug -> das sind ideale Bedingungen für einen weiteren Angelversuch.
Sissi und David entwickeln die Angeltechnik weiter, sodass wir mit Unterstützung einer Klampe problemlos wenden können. Nach dieser Wende zeigt sich allerdings die bittere Wahrheit. Wir können nur dann mit 50° - 60° Windeinfallswinkel aufkreuzen, wenn der Wind aus der "richtigen" Richtung kommt. Wir haben leider Nordwestwind und das führt dazu, dass wir keine Höhe laufen. Mittlerweile ist es 14.00, Enzel ist ein wenig seekrank und das "Motoren" zu unserem Geheimtipp würde noch ca. 7 Stunden dauern. In der Crewbesprechung entscheiden wir uns dafür, dort hinzusegeln, wo wir hergekommen sind -> nach Pylos. Wir hoffen darauf, dass wir wieder einen Liegeplatz bekommen.
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| Unser Segeltrack vor und nach der Wende |
Also holen wir "Blinki", wie wir den Köder mittlerweile liebevoll nennen, wieder an Bord. David führt ein ernstes Feedbackgespräch mit ihm, weil er sich bis dato noch nicht fressen ließ, und er verspricht, künftig einen besseren Job zu machen. Wir werden ja sehen. Nachdem wir nun aber optimalen Wind haben, segelt Skipper Willi nahezu bis an die Mole heran. Das zeigt Können, ebenso wie die Tatsache, dass er den Motor im Retourgang startet :-). Wir haben wieder das Glück, dass die Hermes noch an der Mole liegt und das bequeme Anlegemanöver des vorigen Tages wiederholt sich, allerdings bei rund 30 kn Wind. Nach diesem Kurztrip bleibt uns noch Zeit für ein Badevergnügen und wir werfen uns in die kühlen Wellen. Vorher machen wir natürlich noch eine Manöverkritik und tüfteln weitere Anlegealternativen aus.
Beim Wasserbunkern lernen wir die kreativen griechischen Methoden besser kennen. Da der Wasserschlauch leider zu kurz für die Mole ist, verlängern wir ihn mit einer "griechischen Steckverbindung". Es funktioniert! Vielleicht nicht ganz so effizient, aber wir füllen dennoch unseren Tank voll. Willi hat vielleicht etwas kalte Zehen bekommen. Egal, ein Skipper muss Opfer bringen.
Diesmal kocht die Crew der Hermes und es duftet herrlich zu uns herüber. Wir trotzen dem Wind und essen in einer kleinen Taverne direkt am Strand unser klassisches Menü -> ein bunter Vorspeisen Mix aus Tzatziki, Cheese Saganaki, Zucchini, Melanzani & fried Squids und Sardines.



Und der Mönch mit den Zitronen wartet noch immer auf euch 😩, traurige Geschichte
AntwortenLöschenEr hätte sicher ein paar Bohnen brauchen können, immerhin hat er das ganze Kloster für sich 😑
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