Wreck Bay auf Zakinthos und Tuna am Haken ...
Zum ersten Mal legen wir vor 08.00 ab und zwar
exakt um 07.57 -> wir sind zwar noch immer hinter der Messalina, aber diese
Uhrzeit ist für unsere Crew Rekord. Wir verlassen den Hafen von Katakolon und
das nächste Kreuzfahrtschiff fährt ein.
Der Weg nach Zakhintos, den wir mal mit Segel
und mal unter Motor verfolgen, eignet sich wieder für den Fischfang. Wir alle
setzen große Hoffnung auf Blinki. Nachdem wir uns ja jeden Tag ein wenig
gesteigert haben, ist für heute der große Fang fällig.
Der erfahrene „Hochseefischer David“ hat uns darauf vorbereitet, dass wir es sofort merken würden, wenn ein Fisch anbeißt. In einem solchen Fall können wir die Leine sicher nicht mehr mit der Hand einholen, da braucht es dann eine Winsch. Wir sind vorbereitet. Knapp vor der Wreck Bay holen wir die Leine wieder ein und da sich der Widerstand nicht verändert hat, haben wir wohl keine Beute gemacht. Etwas ist dennoch komisch – unser Blinki bleibt ziemlich lange unter der Wasseroberfläche. Das hat er bis dato noch nie gemacht. Wir holen also die Leine weiter ein und plötzlich zeigt sich ein heller Fleck unter der Wasseroberfläche. Der erste Gedanke ist: „Na super, da haben wir ein Plastiksackerl gefangen.“ Auf einmal bemerken wir: „Das ist ein Fisch J.“ Und was für einer -> ein Thunfisch von mindestens 1 m Länge! Wir sind alle ganz aufgeregt und können es gar nicht glauben. Wir wissen auch nicht, wie lange wir den Tuna schon mitgeschleift haben.
Der erfahrene „Hochseefischer David“ hat uns darauf vorbereitet, dass wir es sofort merken würden, wenn ein Fisch anbeißt. In einem solchen Fall können wir die Leine sicher nicht mehr mit der Hand einholen, da braucht es dann eine Winsch. Wir sind vorbereitet. Knapp vor der Wreck Bay holen wir die Leine wieder ein und da sich der Widerstand nicht verändert hat, haben wir wohl keine Beute gemacht. Etwas ist dennoch komisch – unser Blinki bleibt ziemlich lange unter der Wasseroberfläche. Das hat er bis dato noch nie gemacht. Wir holen also die Leine weiter ein und plötzlich zeigt sich ein heller Fleck unter der Wasseroberfläche. Der erste Gedanke ist: „Na super, da haben wir ein Plastiksackerl gefangen.“ Auf einmal bemerken wir: „Das ist ein Fisch J.“ Und was für einer -> ein Thunfisch von mindestens 1 m Länge! Wir sind alle ganz aufgeregt und können es gar nicht glauben. Wir wissen auch nicht, wie lange wir den Tuna schon mitgeschleift haben.
Völlig unvorbereitet auf dieses Ereignis beginnen wir zu überlegen, wie wir den Fisch an Bord bringen. Lassen wir die Badeplattform herunter? Oder holen wir ihn seitlich an Bord? Wird sich der Fisch sehr wehren? Womit betäuben wir ihn? Fragen über Fragen. Solange Tuna im Wasser ist, macht er sich stromlinienförmig und der Widerstand ist sehr gering. Kaum holen wir ihn ein wenig aus dem Wasser, mobilisiert er all seine Kraft und beginnt heftig um sich zu schlagen. Zur Sicherheit legen unsere Fischer die Schwimmweste an. Wir wollen auf alles vorbereitet sein. Übermütig schicken wir schon Whats app Nachrichten durch die Gegend, bis sich Blinki und seine Angelhaken beim herausfischen aus der Wange des Tuna lösen und der Fisch ganz schnell flüchtet. Also wieder nix. Wir sind aber gar nicht enttäuscht, weil wir einem Tuna noch nie so nahe waren und wir diese Aktion daher unter Erfolg verbuchen.
Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als
ohne Tuna in die Wreck Bay einzulaufen. Dort treffen wir wieder auf Hermes und Messalina, die vor dieser
wunderschönen Bucht ankern. Das Wasser ist wunderbar türkis, der Strand besteht
aus lauter ganz kleinen weißen Steinchen und das Wrack liegt malerisch zwischen
hohen Steilwänden. Das ist ein guter Platz für einen Badestopp und zum
Genießen.
Eigentlich haben wir vor, den Sonnenuntergang als Flottille abzuwarten und die dann (hoffentlich) leere Bucht allein zu erleben. Unser Anker hält in dem steinigen Grund leider nicht
wirklich gut und drum machen wir uns auf den Weg nach Agio Nikolaos. Knapp vor
der Bucht werden wir von einem Schnellboot begrüßt, dass uns einen
Top-Anlegeplatz, freie Wasserentnahme & freien Stromanschluss verspricht. Er kann uns dann auch gleich einen Tisch in
seinem Restaurant reservieren. Wir sind dabei, lassen uns lotsen und ehe wir
uns versehen machen wir in zweiter Reihe an einem Glasbodenboot fest. Wie immer
in Griechenland ist alles kein Problem, weder die Leinen (die unserer Schraube
schon gefährlich nahe kommen) noch die Tatsache, dass wir direkt durch das
Ausflugsboot an Land gehen. Dafür liegen wir wirklich superschön inmitten einer
kleinen Fischerbucht. Das Abendessen im Lokal schmeckt wunderbar – Showtime was
willst Du mehr?

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