Onboarding mit kleinen Tücken ...

Wir (Sissi & Willi) erreichen die Marina Alimos um 16.00 Uhr, wo der Treffpunkt für die Crew und die Schiffsübernahme für 16.30 Uhr geplant ist. Die Crew der Messalina ist schon da und beginnt zügig mit der Bootsübernahme. Die Crew der Showtime "is lost". Enzel (mit der weitesten Anreise aus Brasilien) hat 2 Stunden Verspätung, weil sie wegen geänderter Formalitäten einen Notfallpass beantragen muss. Sie hat Glück, denn mit der raschen Bestätigung des Notfalls durch den "Doktorsbrief" von Dr. Schriffl klappt die Reise nach Griechenland dann doch. David - ganz Gentleman - warten am Flughafen auf Enzel. Jürgen & Dietrich navigieren mit der Straßenbahn um ca. 5 Straßenbahnhaltestellen zu weit und müssen daher noch mal zurück.


Sissi & Willi beginnen daher mit der Schiffsübernahme und Yannis mit dem gebrochenen Arm versucht mit allen anderen Gliedmaßen zu erklären. Die Showtime ist recht neu und hat einige besondere Annehmlichkeiten -> elektrische Klopumpe, Solarpanel (für kaltes Bier), 2 große Kühlschränke, 2 Funkanlagen (Cockpit und unter Deck), automatische Schwimmwesten. Pedro ist schnell mit dem Erklären und wann immer wir eine Frage stellen antwortet er ... Willi, dont do anything with it!


Die Crew der Showtime versucht (trotz Verzögerung) den Plan, das Schiff heute auslauffähig zu machen, umzusetzen. Deshalb wollen Jürgen, David, Enzel & Sissi gegen 19.00 Uhr noch "Bunkern fahren". Ausgerüstet mit einer seitenlangen Einkaufsliste versuchen wir die Marina fluchtartig mit dem Taxi in Richtung Kaufhaus Sklavenidis zu verlassen. Wir sitzen schon im Taxi, da entdeckt uns Petrus (Eigentümer) und versichert uns, dass er in 5 Minuten ein Taxi zum Supermarkt organisiert und dass alles kein Problem ist, wenn wir doch ein wenig länger als 20.00 Uhr brauchen. Lieferung zum Steg natürlich inklusive. Ok - wir hätten schon stutzig werden müssen, als ein roter alter Kleinwagen anstelle des Lieferwagens von Sklavenidis auftaucht. Wir landen in einem Minisupermarkt irgendwo am Stadtrand von Athen. Egal - wir schnappen uns jeder ein Einkaufswagerl und stürmen voller Tatendrang den Minisupermarkt. Beim dritten 6er Pack Bier beginnt David zu rechnen und Jürgen kapituliert vor dem Weinregeal, bei dem der günstigste Wein "nur" 20 Euro kostet. OK - was tun? Wir beschließen uns auf das Wesentliche zu reduzieren und kaufen Wasser, Bier, 2 Packungen Grissini & Klopapier.


Beim Abendessen treffen wir dann die Crew der Messalina und der Hermes und sind endlich als Strongbow-Flottille vereint!




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