Um exakt 08.30 holen wir den Anker ein, damit wir pünktlich zur Öffnung der Fährenbrücke an der Nordausfahrt des Lefkas Kanal sind. Diese Brücke verbindet die Insel Lefkas mit dem Festland und wird nur zur vollen Stunde geöffnet. Wir sind die ersten in der Reihe und hinter uns kommen ein paar Boote nach. Kein Vergleich zu den Sommermonaten. Vorbei an Einzelgefahrenzeichen gehts hinaus aufs Ionische Meer.
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| Wir sind die ersten im Kanal |
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| Die geöffnete Brücke |
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| Fort in Lefkas |
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| Die Regatta mit anderen Booten beginnt schon an den Einzelgefahrenzeichen |
Heute haben wir kaum Wind und deshalb Motoren wir weiter in Richtung Anitpaxos. Die Crew hat einen Relaxstatus erreicht, der deutlich erkennbar ist. Alle bis auf den Skipper "mützeln".
In den Buchten von Antipaxos, die wegen des türkisfarbenen Wassers und dem Sandstrand als die schönsten im Ionischen Meer gelten, planen wir einen Badestopp. Die Beschreibungen stimmen alle, leider auch die, dass hier mit vielen Ausflugsbooten zu rechnen ist. Die Buchten sind ziemlich voll und leider gibt es auch Restaurants, die das Feeling ein wenig entzaubern.
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| Unser nächstes Charterschiff |
Wir entschließen uns dazu, gleich nach Paxos Lakka weiterzufahren. Dort erwartet uns eine Bucht, in der es lt. Hafenhandbuch immer einen Platz zum Ankern gibt. Das stimmt zwar, dennoch ist es hier ziemlich voll. David zählt "nur" 50 Boote.
Beim Schwimmen bemerken wir, dass unser nächster Nachbar nur ca. 15 M Kette ausgelegt und den Anker bestimmt nicht eingefahren hat. Sicherheitshalber befestigen wir die Fender - das tut der Psyche gut :-). Skipper Willi montiert ein Blinklicht an unserer Showtime, damit wir unser Boot im Dunklen wiederfinden. Mit dem Dinghi fahren wir dann durch die vielen Boote bis zum Anlegekai. Dort gibt es einen Dinghi-Parkplatz der genau so voll ist wie die gesamte Buch. Der Ausflug lohnt sich, weil hier ein romantisches Städtchen - wenn auch ein wenig touristisch ausgerichtet - entstanden ist. Der Unterschied zum Peloponnes ist deutlich wahrnehmbar. Wir sind ja auch nur mehr rund 8 SM von der Südspitze Korfus entfernt.



Die Flottille geht auf dieser Etappe unserer Peloponnes Umrundung getrennte Wege. Die Messalina ist uns schon weit voraus und läuft heute schon Korfu Stadt an. Die Hermes liegt in Preveza und die Prüfung für die beiden Kandidaten Fritz & Claudius ist schon im Gange. Wir verständigen uns über What's App, weil wir da besseren Empfang haben als mit unseren Funkgeräten. Morgen werden wir alle in Korfu Gouvia eintreffen.
Ein toller Blog! So unterhaltsam geschrieben und noch dazu immer wieder das "fachfrauische" Augenzwinkern zwischen den Zeilen :-)
AntwortenLöschenDanke ex skipic das ex fehlt
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